Immo Interview
Liegenschaftsexperten im Gespräch

Elisabeth Tobler – Region Oberthurgau.
Im
Regionallogo preist sich der Oberthurgau als "oberguet" an.
Widerspiegelt sich darin die Immobilienentwicklung?
"Oberguet" sind sicher die Seenähe, die Nähe zur Stadt St.
Gallen und das attraktive Preisgefüge.
Wie schätzen Sie die Entwicklung auf dem Oberthurgauer Immobilienmarkt
ein?
Je nach Lage muss man das ganze Marktgebiet etwas differenzierter
betrachten: Während in Stadt-, Zentrums- und Seenähe viel neuer
Wohnraum geschaffen wird, ist die Entwicklung in eher dezentral
gelegenen Gemeinden eher verhalten.
Wie wirkt sich dies auf die Preise aus?
Grundsätzlich zeichnen sich die Immobilienpreise im Oberthurgau durch
ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Selbst an
bevorzugten Lagen erhält man Parzellen mit äussert interessanten
Objekten mit viel Umschwung. In dezentralen Gemeinden sind die Preise
relativ tief; dafür kann man sich sein Traumhaus viel eher realisieren
Wie fällt der Preisvergleich mit anderen Regionen - insbesondere mit
der Agglomeration Zürich - aus?
Da ist der Oberthurgau ausgesprochen wettbewerbsfähig. Wo zum Beispiel
bekommt man sonst eine Jugendstilvilla mit grossem Garten für 950'000
Franken? In der Agglomeration Zürich bezahlt man dafür zum Teil fast
das Doppelte. Durchschnittliche Einfamilienhäuser im Familiensegment
kosten im Oberthurgau weniger als 700'000 Franken.
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