Terz-Stiftung mit potenten Partnern / auch unsere Firma ist als Partner
dabei!
Die Terz-Stiftung möchte sich für die Bedürfnisse von Senioren
einsetzen. Stiftungspartner wie Migros oder Axa-Winterthur unterstützen
sie dabei.
Berlingen - vor zwei Jahren hat sich René Künzli von der
Leitung der Tertianum Gruppe zurückgezogen. Gestern nun präsentierte
er vor den Medien die Pläne der gemeinnützigen Terz-Stiftung, die er
ins Leben gerufen hat und als Stiftungsratspräsident auch operativ
leitet. Diese beschäftigt an ihrem Sitz in Berlingen acht Mitarbeiter.
Eine Aufstockung des Personals ist geplant.
Die Terz-Stiftung will sich für die Bedürfnisse von Menschen über
50 Jahren einsetzen und zwar in den Bereichen Prävention und
Gesundheit, Leben und Wohnen, Finanzen und Recht sowie Mobilität und
Aktivität. Ausserdem unterstützt sie über einen Generationenfonds
Projekte, welche die Generationen miteinander verbinden. So hat die
Stiftung etwa ein Projekt lanciert, das Konsumfallen aufdeckt und auf
die Probleme älterer Kunden hinweist.
200'000 Franken Kapital
Das vom Ehepaar Künzli eingebrachte Stiftungskapital beläuft sich
auf 200'000 Franken. Die beiden stellen der Stiftung zudem mehrere
Darlehen zur Verfügung, die nur dann zurückbezahlt werden müssen,
falls die Stiftung dazu in der Lage ist. Die Gönner der Terz-Stiftung
entrichten einen Jahresbeitrag, der sich im Falle von Einzelpersonen auf
130 Franken pro Jahr beläuft. Im Gegenzug können sich diese rund um
die Uhr über eine Gratis-Hotline in Fragen der Kernbereiche der
Stiftung beraten lassen. Sie profitieren zudem von Produkten und
Dienstleistungen von einem wachsenden Netz von Partnerfirmen der
Stiftung.
Dabei handelt es sich in den jeweiligen Bereichen um äussert potente
Firmen wie etwa die Migros im Bereich Leben und Wohnen, die Zur Rose
oder das Zentrum für Telemedizin Medgate im Bereich Prävention und
Gesundheit, Axa-Winterthur und Credit Suisse im Bereich Geld und Recht.
Die Migros plant zum Beispiel für Gönner spezifische Kurse und
Produkte, spezielle Leistungen beim Einkauf oder Spezialangebote in
Freizeitanlagen.
Wie der Vertreter der Migros an der gestrigen Medienkonferenz
ausführte, will das Unternehmen die Partnerschaft auch zum Anlass
nehmen, die spezifischen Bedürfnisse der Senioren zu erforschen - etwa
in der Präsentation von Warenauslagen oder der Verpackung von
Produkten. Dies durchaus im Bewusstsein, dass es sich bei den Senioren
um eine wachsende Kaufkraft handelt. Die Axa-Winterthur, welche das Call
Center betreibt, plant Produkte, die spezifisch auf die Bedürfnisse der
Senioren abgestimmt sind und hofft, dass diese von den Gönnern der
Stiftung auch nachgefragt werden. Die Terz-Stiftung ist gestern mit
einem Gönner gestartet. Gemäss Businessplan sollen es innert 5 Jahren
150'000 werden.
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