Sollte dieses E-Mail nicht einwandfrei zu lesen sein, verwenden Sie bitte folgenden Link:
http://www.fleischmann.ch/news.asp
 
Fleischmann Immobilien AG - HOMEPAGE


Menschen fühlen sich bis 15 Jahre jünger - Neue Perspektiven

Ältere Menschen sind aktiver und mobiler als noch vor 20 Jahren. Diese veränderten Gewohnheiten haben Einfluss auf die Nutzung von Wohneigentum. «Die Menschen fühlen
sich 10 bis 15 Jahre jünger, als sie wirklich sind», sagt René Künzli (67), der sich als
Präsident des Stiftungsrates der terzStiftung dafür einsetzt, Selbstständigkeit und Sicherheit
im Alter zu fördern. In einem Interview verdeutlicht er sein Anliegen.


René Künzli hat erst vor wenigen Jahren die Leitung der Tertianum-Gruppe, die Altersresidenzen in der ganzen Schweiz betreibt, abgegeben. Nach seiner herausforderungsreichen und erfolgreichen beruflichen Laufbahn nahm er sich die Zeit, die neue Idee der terz-Stiftung zu entwickeln.

Herr Künzli, mit 66 Jahren...?
... da fängt das Leben an. Man hat nämlich zwei Möglichkeiten: Entweder man verhaftet in hergebracht Bekanntem und kann nicht loslassen. Oder man bereitet sich aktiv auf die Zukunft vor und nutzt sie als Chance, etwas Neues, Anderes anzupacken und Aktivitäten zu entwickeln, die – hoffentlich – nicht nur dem eigenen Nutzen dienen.

Wie hat sich das bei Ihnen gezeigt?
Wir haben nochmals neu gebaut – ein generationenfreundliches Haus, bei dessen Planung wir auch berücksichtigt haben, dass wir vielleicht einmal nicht mehr Treppen steigen können. Und ich habe die terzStiftung gegründet.

Was sind Ihre Hauptanliegen?
Schon in wenigen Jahren wird die Hälfte der Einwohner in der Schweiz über 50 Jahre alt sein. Es wird Zeit für eine neue Kultur zwischen den Generationen. Ältere Mitmenschen dürfen nicht mehr einfach aufs Altenteil abgeschoben werden. Mit unserer gemeinnützigen Stiftung setzen wir uns für Lösungen, Produkte und Dienstleistungen ein, die das Leben zwischen den Generationen einfacher
machen und der älteren Generation neue Perspektiven eröffnen. 

Was könnten neue Perspektiven für Wohneigentum sein?
Viele Hauseigentümer suchen im dritten Lebensabschnitt nach Wohneigentum, das weniger Aufwand mit sich bringt. Eine Studie hat ergeben, dass sich Menschen zwischen 10 und 15 Jahren jünger fühlen, als sie wirklich sind. Gerade bei der Planung von Wohnungen und Häusern muss man sich deshalb langfristig orientieren. Wenn heute Menschen pensioniert werden, dürfen sie durchaus
noch mit weiteren 20 Jahren rechnen, die sie geniessen sollen.

Müssen Bauten demzufolge möglichst auf ältere Menschen ausgerichtet werden?
Bauten müssen vor allem auf die heutigen Bedürfnisse zugeschnitten sein. Das ist keine Frage des Alters. Denn von den wachsenden Anforderungen der Generation «50plus» profitieren insbesondere auch jüngere Menschen: Sie erhalten mehr Komfort und können einen neuen Lifestyle geniessen.

Worauf muss man achten, wenn man sich an der Schwelle zur dritten Lebensphase Gedanken rund ums Wohneigentum macht?
Man sollte sich bewusst sein, welche Region oder welche Umgebung den eigenen Bedürfnissen längerfristig entspricht. Entscheidend sind dabei auch die Zugänglichkeit eines Objekts und der möglichst barrierefreie Ausbaustandard. Ideal ist zum Beispiel eine schöne Attikawohnung, zu der man von der Tiefgarage über einen Lift direkten Zugang hat. Natürlich ist die Wahl auch von den finanziellen Mitteln abhängig. Die hohe Nachfrage nach vielen kleineren Eigentumswohnungen
gehobenen Standards zeigt aber, dass eine Marktlücke entdeckt worden ist.

 

 


René Künzli: «Es wird Zeit für eine neue Kultur zwischen den Generationen. Ältere Mitmenschen
dürfen nicht mehr einfach aufs Altenteil abgeschoben werden.»

Welche Wohnformen empfehlen Sie, wenn eine Person eines älteren Paares pflegebedürftig wird?
Wir müssen privat im Sinne einer umsichtigen Planung immer mit dem schlimmsten Fall rechnen. Je länger je mehr reagieren auch Gemeinden auf diese Lebensumstände und errichten in der Nähe von Alters-und Pflegeheimen Kleinwohnungen, die man zum Teil kaufen kann. Eine weitere Alternative sind private Seniorenresidenzen, in denen sowohl Pflegeabteilungen wie auch Wohnungen angeboten werden. Unsere Stiftung setzt sich dafür ein, dass sich möglichst viele Menschen im Alter möglichst lange die Selbstständigkeit erhalten können. Deshalb möchte ich
im Umfeld solcher Wohnbauten Dienstleistungen fördern, die man bei Bedarf abrufen kann.

An welche Dienstleistungen denken Sie?
Das können einerseits die Dienste der spitalexternen Pflege sein. Andererseits könnten aber auch ganz praktische Handreichungen im Alltag hilfreich sein, zum Beispiel ein Wäschedienst, ein Mahlzeitendienst von Restaurants oder ein Ferienabwesenheitsdienst. Viele Wohneigentümer im Alter sind bereit, für einzelne Dienstleistungen zu bezahlen und dankbar, dass sie nicht den ganzen Grundservice eines Heims oder einer Residenz mitbezahlen müssen. Damit zahlt sich die Investition in ein neues Heim selbst im Alter mehr als aus.

Newsletter abmelden | Kontakt
Sie erhalten dieses E-Mail, weil Sie Kunde der FLEISCHMANN IMMOBILIEN AG sind oder weil Sie sich auf www.fleischmann.ch mit Ihrer E-Mail-Adresse eingetragen haben.
Wenn Sie keine weiteren Informationen per E-Mail erhalten möchten, können Sie sich mit obigem Link abmelden oder senden Sie eine kurze Mitteilung an info@fleischmann.ch.


© FLEISCHMANN IMMOBILIEN AG
Rathausstrasse 18, 8570 Weinfelden, Switzerland
Tel. 071 626 51 51  Fax 071 626 51 52