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Christian Lohr: Trotz Einschränkungen das Maximum herausholenChristian Lohr wurde höchster Thurgauer, weil er aus seinen persönlichen Fähigkeiten trotz seiner starken Behinderung das Maximum herausholt – für sich und die Gesellschaft. Diese Einstellung prägt sein Leben und sein Engagement im sozialen Bereich, was auch direkte Auswirkungen auf generationenübergreifende und barrierefreie Bauten hat. Christian Lohr lebt seit Geburt aufgrund der Nebenwirkung des Medikamentes Contergan, das seine Mutter während der Schwangerschaft eingenommen hatte, mit einer schweren Behinderung – ohne Arme und mit missgebildeten Beinen: «Ich habe dies nie als ein Schicksal betrachtet, das mich gelähmt hat. Vielmehr hat sich in mir der Mut, die Freude und Zuversicht entwickelt, das Leben erst recht anzupacken.» Der Journalist und Publizist führt ein möglichst normales Leben. Denn: «Ich will nicht als Behinderter, sondern als Mensch wahrgenommen werden.» Etwas ins Rollen bringen Als Grossratspräsident kann er am Ende seiner einjährigen Amtszeit auf viele bewegte Momente zurückblicken: «Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, etwas ins Rollen zu bringen. Ich gehe bewusst mit dem Elektrorollstuhl an Veranstaltungen. Dadurch mache ich auf natürliche Weise auf ein wichtiges Thema aufmerksam: Es liegt in der Eigenverantwortung eines jeden Menschen, auf eine ihm entsprechende Art selbstbestimmt zu leben.» Wichtig ist dem CVP-Politiker mit «christlichsozialer und liberaler Haltung» zudem, dass er auf die ethische Verantwortung und einen respektvollen Umgang mit anderen Menschen aufmerksam machen kann. |
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Christian Lohr: «Die barrierefreie Planung muss gefördert werden, weil dadurch Annehmlichkeiten für alle geschaffen werden.» |
Details erleichtern das Leben Zusätzliche Annehmlichkeiten |
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Dies stellt Lohr immer wieder fest. Genauso, wie er zum Beispiel
den generationenübergreifenden Dialog als Politiker fördern will,
müsse auch generationenübergreifend gebaut werden, denn: Was für ihn
optimal ist, dient auch Eltern mit Kinderwagen, älteren Menschen mit
Gebrechen, Sportbegeisterten mit Verletzungen oder Personen mit anderen
Einschränkungen. Kurzum: Die barrierefreie Planung muss laut Lohr
gefördert werden, weil dadurch Annehmlichkeiten für alle geschaffen
werden.
Weitsichtig planen Mehr Komfort für alle
Grosser Nachholbedarf
Barrierefreie Planung bedeutet, dass Wohnraum im
Hinblick auf die verschiedensten |
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