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Thurgau: Standortqualität zu angemessenen Immobilienpreisen 

Der Kanton Thurgau hat eine überdurchschnittliche Standortqualität. Das ergab die jüngste Studie der Grossbank Credit Suisse über den Standortwettbewerb. Indes: Die Immobilienpreise seien nur moderat gewachsen. Der Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf von Häusern im Thurgau ist also geradezu ideal.  

Die Fleischmann Immobilien AG als führendes Unternehmen im Bereich Liegenschaftsvermittlung im Kanton Thurgau bestätigt die Ergebnisse der Studie: Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, hat auf dem Thurgauer Immobilienmarkt in den vergangenen Monaten trotz teils stotterndem Wirtschaftsmotor keine Abflachung festgestellt. Im Gegenteil: Aufgrund der hohen Standortqualität und der attraktiven Immobilienpreise rechnet er, dass der Thurgau je länger je mehr zur höchst interessanten Alternaive zu den teuren Zentren wird: "Der Trend wird sich fortsetzen. Die Zuwanderung aus den Agglomerationen Zürich/Winterthur, St. Gallen und Konstanz wird weiter steigen und der Thurgau von der damit steigenden Nachfrage nach Wohnraum profitieren." 

Auf Rang 10
Der Thurgau hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und liegt in der Schweizer Standortrangliste auf Platz 10. Das ist wichtig im Wettbewerb um Investitionen, Arbeitsplätze und Einwohner, der weiter an Intensität zugenommen hat. Gemäss den Studienverfassern entscheiden wirtschaftliche Rahmenbedingungen über Erfolg und Misserfolg von Kantonen und Regionen. Mit der steigenden Mobilität und der Abnahme administrativer Hürden seien Unternehmen und Privatpersonen in ihrem Standort- oder Wohnortsentscheid flexibler geworden.

Nachfrage hält an
Fleischmann stellt genau diese Entwicklung fest: "Die grosse Nachfrage nach Wohneigentum in den Zentren des Thurgaus hält an, da die Verkehrserschliessung mit dem öffentlichen und dem Individualverkehr laufend verbessert wird." Die Studie zeigt diesbezüglich aber auch Unterschiede - zum Beispiel bei der Rangierung nach Regionen: Innerhalb des Thurgaus schliessen die beiden Regionen Thurtal sowie Untersee und Rhein besser ab als die Region Oberthurgau, die weniger gut erschlossen ist als die übrigen Kantonsteile.


 


Der Kanton Thurgau liegt in der Rangliste der Standortqualität nach Schweizer Kantonen auf Rang 10, wobei der Immobilienmarkt als überdurchschnittlich positiv und mit viel Potenzial beurteilt wird.

Langfristiger Vergleich
Der Standortqualitätsindikator der Credit Suisse basiert auf fünf zentralen Standortfaktoren in den Bereichen Steuerbelastung, Ausbildung der Bevölkerung und verkehrstechnische Erreichbarkeit. Er wird seit 2004 in gleicher Form berechnet und erlaubt einen langfristigen, quantitativen Vergleich der Rahmenbedingungen in den Schweizer Kantonen und Regionen. Damit lassen sich auch Rückschlüsse auf die wirtschaftlichen Potenziale der einzelnen Standorte ziehen. 
Thurgau als gutes Beispiel
Fleischmann ist überzeugt, dass der Thurgau ein gutes Beispiel sei, wie sich der Immobilienmarkt positiv, kontinuierlich und nachhaltig entwickeln kann, ohne zu einem Risiko zu werden. Die Beispiele der traditionellen Zentralschweizer Tiefsteuerkantone oder der Regionen um den Zürichsee verdeutlichen hingegen gemäss der Studie, dass eine extrem tiefe Steuerbelastung für natürliche Personen regelmässig mit höheren Immobilienpreisen bezahlt wird. Einzelne Regionen zeigten bereits eine deutliche Überbewertung der Immobilien relativ zur Einkommensentwicklung auf: "Eine solche Scherenbewegung deutet auf einen wenig nachhaltigen Zustand hin. Für diese Regionen wird sich das Spannungsfeld zwischen Steuerbelastung, Immobilienpreisentwicklung und Bevölkerungswachstum somit weiter akzentuieren."
Thurgau bei Neuzuzügern sehr beliebt
Sogenannte weiche Standortfaktoren - etwa die landschaftliche Schönheit oder die Qualität der öffentlichen Dienste - lassen sich quantitativ kaum messen und unterliegen oft Werturteilen. Für die Berechnung der Standortattraktivitätsstudie werden sie daher nicht berücksichtigt. Laut Werner Fleischmann liegen gerade darin aber auch die ausschlaggebenden Kriterien, warum Menschen in den Thurgau ziehen.
Das hat auch eine Imageumfrage des Kantons Thurgau bei Neuzuzügern im  Sommer 2009 ergeben: Viele Neuzuzüger (30 Prozent) haben sich aufgrund von Beziehungen für den Thurgau entschieden. 23 Prozent  sind wegen der Arbeitsstelle umgezogen. Von den Neuzuzügern wird die Lage des Kantons Thurgau insgesamt als positiv beurteilt. Die Nähe zu den Bergen (38 Prozent), die Nähe zum Bodensee (17 Prozent) und den umliegenden Städten Zürich, St. Gallen und Konstanz (17 Prozent) wird als optimal betrachtet. Dies ist im Kontext der Stärken des Thurgaus zu sehen: Die Landschaft und die Naherholungsgebiete mit ihrer grossen Vielfalt zählen bei über der Hälfte der Befragten zu den herausragenden Standortqualitäten.
Die Beliebtheit des Kantons ist aber auch bei Personen, die sich nach Wohneigentum umsehen, besonders gross: 28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund der günstigen Immobilienpreise in den Thurgau gezogen sind. In den Augen von je zwölf Prozent der Befragten werden ausserdem die Steuern und die verhältnismässig tiefen Lebenshaltungskosten als Gründe angegeben.

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