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Häuserpreise haben sich gut entwickelt und sind im Thurgau attraktivDie Häuserpreise haben sich im Thurgau in den letzten gut 20 Jahren erfreulich entwickelt: Immobilien haben bedeutende Wertsteigerungen erfahren. Wer jetzt verkaufen will, erwischt noch einen günstigen Zeitpunkt. |
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| Wüest & Partner, Beratungsunternehmen in den Bereichen Immobilien- und Baumarkt sowie Raum- und Standortentwicklung, erhebt regelmässig den Transaktionspreisindex, der den stetigen Aufwärtstrend belegt. Interessant ist der Vergleich der Preise von kleineren und luxuriösen Einfamilienhäusern im Verlauf der letzten 24 Jahre, in denen die Preise erhoben worden sind. | ||
![]() Die Indexkurve für kleine Einfamilienhäuser zeigt deutlich einen Kick nach 1995 und bewegte sich 2009 auf höchstem Niveau. |
Kleiner "Knick" bei kleinen Häusern Kleinere Einfamilienhäuser haben vor allem in den Boomjahren bis 1990 eine enorme Wertsteigerung erfahren. Danach erfährt die Kurve des Transaktionspreisindex einen Knick: Die Preise stagnierten einige Jahre oder stiegen nur ganz minim, um nach Mitte der Neunziger Jahre wieder nachzugeben. Allerdings haben sich die Preise nach 2004 wieder erholt, so dass sie Mitte dieses Jahres wieder ungefähr den Höchststand von 1995 erreicht haben. Viele Jahre bewegten sich die Indexwerte im Thurgau über dem schweizerischen Schnitt, bis sie gesamtschweizerisch um 2005 zu explodieren begannen, während sie sich im Thurgau moderat aufwärts bewegten. Immer mehr Familien mit Kindern entscheiden sich deshalb laut Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, für einen Hauskauf im Thurgau, "weil die Hauspreise und die Lebenshaltungskosten im Vergleich zum |
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Zürich sehr viel niedriger sind". Weil die Erschliessung mit dem
öffentlichen Verkehr immer besser werde, sei der Thurgau in den
letzten Jahren plötzlich zu einer sehr beliebten Wohnalternative
geworden. Grosse Häuser ungebrochen im Hoch Ganz anders präsentiert sich die Kurve der Transaktionspreise für luxuriöse Einfamilienhäuser im Thurgau während der Zeitspanne zwischen 1985 und 2009: Interessanterweise fielen die Preise kurz nach 1985 sogar in den Keller, um danach fulminant bis 1990 in die Höhe zu schnellen. Dann setzte eine längere Seitwärtsbewegung ein. In den Neunziger Jahren lag das Niveau der Indexwerte im Thurgau sogar über dem schweizerischen Durchschnitt. "Überrundet" wurden die Thurgauer Indexwerte erst in den Boomjahre um 2005. Während sich die Thurgauer Preise für Einfamilienhäuser im oberen Segment zwar beachtilich entwickelten,explodierten die Summen, die |
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| im schweizerischen Durchschnitt für Villen bezahlt wurden geradezu. An vielen Orten zeigte es sich jedoch, dass diese Entwicklung ausserhalb dess Thurgaus zu überhöhten Preisen führte. Werner Fleischmann: "An guten Lagen wurden in der Hochkonjunktur Liegenschaften von Zuwanderern aus Deutschland zum Teil überbezahlt." Solche Preise bezahle aber in der heutigen Wirtschaftssituation in der Regel niemand mehr. Dies habe auch dazu geführt, dass 2009 gesamtschweizerisch ein Rückgang der Preise auf höchstem Niveau eingetreten sei. Werner Fleischmann ist jedoch überzeugt, dass die Spitze nunmehr auch im Thurgau überschritten worden ist. Er beurteilt die heutige Zeit als geradezu optimal, um Liegenschaften im oberen Preissegment zu verkaufen: "Die Nachfrage ist an guten Lagen nach wie vor gut, da die Preise vernünftig sind." |
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Durststrecke für Eigentumswohnungen Durchschnittliche Eigentumswohnungen hatten im Gegensatz zu Einfamilienhäusern seit dem Bauboom um 1990 eine längere Durststrecke hinter sich. Erst nach dem Jahr 2000 wurde eine Erholung spürbar. Der Thurgauer Indexwert lag bis 2005 lange Zeit über dem Schweizer Durchschnitt. Die Indexentwicklung zeigt laut Fleischmann eindrücklich, dass auch im Thurgau der Trend zur Eigentumswohnung eingesetzt hat, wenn auch etwas weinger ausgeprägt wie im gesamtschweizerischen Vergleich. Diese Diskrepanz spricht laut Fleischmann auch bei den Eigentumswohnungen für einen Entscheid, in den Thurgau zu ziehen. |
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| Wachstum hat sich verschoben Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, stellt eine Verschiebung des Wachstums im Bau beziehungsweise im Handel von Immobilien fest: Nachdem die Regionen Frauenfeld und Kreuzlingen in den letzten Jahren eine starke Vorwärtsentwicklung verzeichnet hätten, habe sich der Markt in diesem Jahr gerade auch in der Region Weinfelden stark entwickelt. Erschwingliche Liegenschaften im Mittelthurgau seien immer gefragter, nachdem die S-Bahn weitergeführt werde als früher. Dementsprechend bestätigt René Bock, interimistischer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Thurgauer Kantonalbank, dass sich auch das Hypothekarvolumen regional ein wenig weiter ostwärts verschoben habe. |
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| Die Konjunktur hellt sich auf Laut der Beurteilung von Wüest & Partner zeigen sich die "ersten Silberstreifen am konjunkturellen Horizont". Es wird aber auch darauf hingewiesen, "dass Bau- und Immobilienmärkte die Auswirkungen eines Konjunktureinbruchs typischerweise erst mit ein bis zwei Jahren Verspätung voll zu spüren bekommen". Werner Fleischmann teilt diese Beurteilung, wenn er auch für den Thurgau aufgrund der Entwicklung in den letzten Jahren eine moderatere Abwärtsentwicklung als im gesamtschweizerischen Vergleich erwartet. |
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| Der grosse Crash wird ausbleiben Wüest & Partner macht mit Blick in die Vergangenheit deutlich, "dass die Folgen der aktuellen Rezession für die Immobilienbranche wohl weniger gravierend ausfallen werden als bei früheren Konjunktureinbrüchen. Denn die Marktentwicklung der letzten Jahren überborderte zu keinem Zeitpunkt, und entsprechend moderat fällt das Korrekturpotenzial aus. Mit der bevorstehenden Trendwende geht für die Bau- und Immobilienmärkte zwar eine längere Wachstumsphase zu Ende, der Crash wird aber nicht stattfinden". |
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