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Vom "Stiefkind" zum Vorzeigemodell mit viel PotenzialRaiffeisen hat im Thurgau den Marktanteil - gerade bei der Eigenheimfinanzierung - deutlich gesteigert. Für den Thurgauer Immobilienmarkt sieht Urs Schneider dementsprechend viel Potenzial, das er mit seinen vielen Tätigkeiten aktiv fördert. |
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Marktstellung der Thurgauer Raiffeisenbanken bei den Hypotheken wuchs
laut Urs Schneider, Präsident der Thurgauer Raiffeisenbanken,
nicht nur in der Hochkonjunktur stetig. Inbesondere nach dem Einbruch
der Finanzkrise habe sich der Marktanteil weiter sehr erfreulich
entwickelt und liege derzeit bei rund 25 Prozent: "2009 verzeichneten
wir eine Zunahme von über acht Prozent. Wir freuen uns, dass im
letzten jahr aufgrund er aktuellen Entwicklung im Bankensektor viele
Kundengelder zu uns geflossen sind. Das bestätigt uns in
unserer Strategie. Unser Geschäftsmodell ist geradezu vom
Stiefkind zum Vorzeigemodell avanciert. Es hat uns auch vor
risikoreichen Bankenabenteuern bewahrt." Schneider geht davon aus, dass
sich der Immobilien- und damit auch der Hypothekenmarkt weiter
stabilisieren werden. Er rechne für den gesamten Markt mit einem
leichten Wachstum. Es sei das Ziel, dass seine Bankengruppe über
dem Durchschnitt wachse. Lokale Verankerung Das Erfolgsrezept für das kontinuierliche Wachstum liegt laut Urs Schneider in der grossen Kundennähe, im Vertrauen in die Seriosität und in die lokale Verankerung der regionalen |
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| Raiffeisenbanken. Dies sei auch eine gute Basis, um dem verhältnismässig starken Konkurrenzdruck im Kanton Thurgau weiterhin Stand halten zu können. Der Thurgau biete guten Boden, um das Kerngeschäft des Hypothekarmarktes weiter auszubauen: "Wir verfolgen eine differenzierte Strategie in Wachstumsmärkten." In eher städtischen Gebieten seien ganz bewusst Neukunden im Visier. Weil auf dem Land die Marktdurchdringung eher hoch sei, stehe dort die Kundenpflege im Vordergrund. Dort sei es das Ziel, zur Hauptbank von weiteren Mitgliedern zu werden. Indes sei die Zahl von 93'000 Mitgliedern im Verhältnis zur Einwohnerzahl von 244'000 im Kanton Thurgau schon relativ hoch. | Steuerentlastungen für Wohneigentümer Urs Schneider setzt sich in seiner Funktion als Thurgauer Grossrat auch auf dem politischen Parkett für Anliegen von Wohneigentumsbesitzerinnen und -besitzern ein. Seine Kernkompetenzen liegen nämlich nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Raumplanung und im Finanzbereich. Steuerentlastungen für Wohneigentum seien ein wichtiger Motor für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, ist er überzeugt und bezeichnet die bereits erfolgten Steuergesetzrevisionen als vorbildlich. Ein Anliegen sei ihm zudem die Förderung von alternativen Energien. Es gelte, die hohe Attraktivität des Thurgaus weiter zu entwickeln und die Lebensqualität zu bewahren. |
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![]() Urs Schneider ist startklar für das Schwingfest von Ende August in Frauenfeld, von dem er sich auch Impulse für Wirtschaft und Standortmarketing erhofft. |
Mit
dem Wachstum in den letzten Jahren seien viele der lokalen
Raiffeisenbanken auch zu verlässlichen Partnern für
Firmenkunden geworden, die sie früher kaum hätten finanzieren
können: "Regionale Kompetenzzentren sollen zudem die lokalen
Banken unterstützen und dadurch deren Position weiter
stärken." Die lokalen Institute seien dank dieser Entwicklung
professioneller und sicherer geworden. Gemeinsamkeiten mit Immobilienmarkt Der Immobilienmarkt im Kanton Thurgau, so Werner Fleischmann, Inhaber der Fleischmann Immobilien AG, haben viele Gemeinsamkeiten mit den Raiffeisenbanken: "Wie die Raiffeisenbanken lokal verankert sind, so ist auch der Liegenschaftsmarkt kleinräumig." In seinem Unternehmen hätten die Liegenschafts-Experten, die für die einzelnen Gemeinden und Regionen zuständig sind, |
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| profunde Kenntnisse des Marktes und könnten Hausverkäufer und -käufer optimal beraten. Dadurch sei es auch möglich, realistische und marktgerechte Preise auszuhandeln. Für Privatpersonen sei es zunehmend schwierig, den Markt einzuschätzen: "In den letzten Jahren hat sich der Liegenschaftsmarkt aufgrund des immer komplexer werdenden Umfeldes professionalisiert." Fleischmann beurteilt die Situation des Immobilienmarktes im Thurgau stabil, wobei die Preise im Moment eher nachliessen: "Es gab keine Immobilienblase, und es wird auch keinen grossen Preiszerfall geben, wie das zum Teil in anderen Regionen der Schweiz voraussehbar ist." | ||
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