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06.04.2016

Den Fluglärm gerecht verteilen

Der Fluglärm beschäftigt die Thurgauer Haus- und Wohnungseigentümer. Man ist sich einig: Der Lärm muss gerecht verteilt werden.

Der Fluglärm beschäftigt die Thurgauer Haus- und Wohnungseigentümer. Man ist sich einig: Der Lärm muss gerecht verteilt werden.

Wer im Thurgau ein Haus kaufen oder eine Wohnung kaufen will, will auch sicher sein, dass er im Thurgau seine Ruhe findet.

Ständerätin Brigitte Häberli kennt schon fast den ganzen Flugplan des Flughafens Zürich in- und auswendig: Sie beurteilt die Situation einerseits als Standesvertreterin mit Blick auf die Lebensqualität im Thurgau. Andererseits hat sie als Repräsentantin für Wohneigentum die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt im Fokus: «Ungerecht verteilter Fluglärm kann den Lebensraum weniger attraktiv machen und dazu führen, dass Liegenschaften an Wert verlieren. Ich setze mich für eine gerechte Fluglärmbelastung ein», betont Häberli, die den Flughafen oder auch die nahe Autobahn zum Flughafen als entscheidenden Standortvorteil sieht: «Es geht nicht darum, dass man gegen den Flughafen ist. Es braucht heute den Flugverkehr.» Es könne aber nicht sein, dass die ganze Belastung auf den Osten der Schweiz konzentriert wird. Sie mache sich in Bern dafür stark, dass die Flugbewegungen gerechter verteilt werden: «Der Thurgau muss einen Teil übernehmen, aber es sieht leider heute so aus, dass unserem Kanton zu viele Flugbewegungen zugemutet werden sollen. Dagegen wehre ich mich!»

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