Blog

Thurgauer Steuerreform gegen Wettbewerbsnachteile
23.01.2020

Thurgauer Steuerreform gegen Wettbewerbsnachteile

Am 9. Februar 2020 stimmt der Thurgau über die Steuerreform ab.

Nötig wird sie, weil der Kanton sein Steuersystem an die im Mai 2019 angenommene nationale Vorlage «Steuerreform und AHV-Finanzierung» anpassen muss, um keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden. 

Konkret sieht die Thurgauer Reform vor, die Gesamtsteuerbelastung von juristischen Personen von 16,4 auf 13,4 Prozent zu senken. Derzeit liegt der Thurgau in Bezug auf die niedrigste Steuerbelastung juristischer Personen auf Platz 9. Sogar bei Annahme der Steuerreform läge er nur noch auf Platz 11, weil auch die anderen Kantone beabsichtigen, die Steuerbelastung zu senken. Insgesamt rücken die Steuerbelastungen der Kantone im Zuge der Reformen näher zusammen. Die natürlichen Personen im Thurgau sollen ihrerseits von der Erhöhung der Ausbildungszulagen, des Versicherungsprämienabzugs sowie des Kinderfremdbetreuungsabzugs profitieren. Zusätzlich erhalten Eltern von minderjährigen Kindern eine Steuergutschrift von 100 Franken pro Kind. Gemäss der Botschaft des Regierungsrats betragen die Einnahmeausfälle für Kanton und Gemeinden insgesamt 40,6 Millionen Franken.

    Neuen Kommentar verfassen

    Wir bitten Sie, eine gültige E-Mail Adresse oder Telefonnummer einzugeben. Diese Daten werden nicht veröffentlicht und werden lediglich benötigt, falls wir Sie kontaktieren möchten.