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05.09.2022

Ein Stück Familiengeschichte weitergegeben

Denkmalgeschütztes Riegelhaus mit Scheune, Landwirtschaftsfläche und Bauland: Der Verkauf des ehemaligen Restaurants Weinberg in Kalthäusern bot einige Hürden. Die Erbengemeinschaft meisterte sie mit Unterstützung des Liegenschaftsexperten Andi Uhlmann.

«Es war jeweils schwierig, dem Bratwurstduft zu widerstehen», erinnert sich Andi Uhlmann mit einem Schmunzeln. Der Liegenschaftsexperte von Fleischmann Immobilien rannte schon einige Male als Teilnehmer des Frauenfelder Halbmarathons am Restaurant Weinberg in Kalthäusern vorbei. Nun unterstützte er die Erbengemeinschaft beim Verkauf des schönen Riegelhauses oberhalb von Lommis, das einst auch als Bauernhof gedient hatte. 

Am gleichen Strick ziehen
Brigitte Blank denkt gerne an den Frauenfelder Lauf zurück: «Das war immer ein grosses Fest mit vielen Gästen.» Blank hatte zuerst ihre Eltern, später ihren Bruder im Service und in der Küche unterstützt. Nach dessen Tod stand für Blank und ihre drei anderen Geschwister fest, dass die Liegenschaft mitsamt dem zugehörigen Bauland verkauft werden soll. Ihre Nichte Andrea Selb, die als Kind selbst jede freie Minute im «Weinberg» verbracht hatte, fädelte den Kontakt zu Fleischmann Immobilien ein. Den Tipp habe sie vom lokalen Bankberater erhalten, sagt Selb. «Mit Andi Uhlmann und dem Fleischmann-Team hat es von der ersten Sekunde an gepasst.» Das sei der ganzen Familie wichtig gewesen, «denn ein Liegenschaftsverkauf ist doch sehr persönlich und teilweise emotional». Man merke erst, wie eng man mit dem Ort verbunden ist, wenn es ans Räumen und Packen gehe. «Andi Uhlmann hat sehr verständnisvoll auf die verschiedenen Stimmungen und Interessen reagiert und uns mit dem nötigen Fingerspitzengefühl unterstützt», betont Selb.

Denkmalpflege sprach mit
Für Uhlmann war klar, dass insbesondere das Bauland – notabene mit Blick auf den Alpstein – sehr begehrt sein dürfte. Bei der Liegenschaft mitsamt Scheune stellte sich die Situation komplizierter dar: «Sie steht unter Denkmalschutz. Wir mussten zunächst bei der Denkmalpflege abklären, was die potenziellen Käuferinnen und Käufer später umbauen dürfen und was nicht.» Hinzu kam, dass ein Teil des Grundstücks aus Landwirtschaftsfläche besteht. Uhlmanns Erfahrung war also auf allen Ebenen gefragt. Trotz der komplexen Ausgangslage gelang es ihm, Interessenten zu finden, die sowohl die Liegenschaft als auch das Bauland übernehmen wollten – ein wichtiges Anliegen der Erbengemeinschaft. 

«In unserem Sinn weiterführen»
«Anfänglich sind wir wegen des Bieterverfahrens skeptisch gewesen», sagt Andrea Selb. Im Nachhinein habe es sich aber als absolut richtiger Weg erwiesen. «Die Geschwindigkeit und die Professionalität der Verkaufsabwicklung haben uns beeindruckt. Und wir wussten, dass wir am Schluss selbst entscheiden können, wer den Zuschlag erhält – unabhängig von der Höhe des Gebots.» Die Käuferschaft bezeichnen Andrea Selb und Brigitte Blank unisono als Wunschlösung. Selb ergänzt: «Wir geben zwar eine Liegenschaft mit vielen Erinnerungen ab, wissen aber, dass sie in unserem Sinn weitergeführt wird. Das ist ein gutes Gefühl.»

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