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Immobilien Thurgau: Wer sich ein Haus leisten kann

01.09.2017
Auf dem Land ist der Wunsch nach Wohneigentum besonders ausgeprägt.

Eine Studie bringt Ernüchterndes für alle jene an den Tag, die sich ein Haus kaufen wollen: Der Hypothekenvermittler Moneypark hat zwar herausgefunden, dass auf dem Land der Wunsch nach Wohneigentum besonders ausgeprägt ist – doch wirklich leisten können sich die meisten nur ein Haus oder eine Wohnung der tieferen Preisklasse, also unter 600‘000 Franken. 

Der durchschnittliche Immobilienpreis liegt bei gut 700‘000 Franken. Geht es aber um ein Haus in der mittleren Preisklasse zwi­schen 780‘000 und 1 Million Franken könnten es sich schon rund 71 Prozent der Bevölkerung nicht mehr leisten. Die Krux: Für ein Haus der mittleren Preisklasse braucht man gemäss dieser Studie ein Haushalteinkommen zwischen 137‘000 und 174‘000 Franken. Werner Fleischmann, Inhaber von Fleischmann Immobilien, betont, dass die Tragbarkeitsvorschriften tatsächlich beachtlich hoch seien.

Nahestehende Personen helfen

Die Zahlen von Moneypark belegen die Einschätzung von Fleischmann Immobilien, dass sich junge Familien ohne finanzielle Unterstützung der Eltern, Grosseltern oder von Freunden oft kein eigenes Haus leisten können. Indes macht Fleischmann auch diese Erfahrung: «Es ist zwar für Familien im Thurgau immer schwieriger, ein Haus der mittleren Preisklasse ohne Mitfinanzierung von nahestehenden Personen zu kaufen. Allerdings muss das Haushalteinkommen nicht immer gar so hoch sein, wie die Studie besagt. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, als junge Familie über Schenkungen, Erbvorbezüge oder verzinsliche Darlehen nachzudenken. Das sind gewissermassen Investitionen mit emotionalem, beständigem Wert. Gerne zeigen unsere Liegenschaftsexperten in persönlichen Gesprächen Möglichkeiten auf.» Die gute Nachricht für Thurgauer mit nicht so hohem Budget: Laut Studie sind in der Ostschweiz am ehesten Immobilien der tieferen Preiskategorie zu finden.

Keine Blase zu befürchten

Auch in der Region Thurgau sind in den letzten Jahren aufgrund der anhaltend grossen Nachfrage die Immobilienpreise kontinuierlich gestiegen. Allerdings muss weiterhin nicht mit einer platzenden Immobilienblase gerechnet werden, wie der aktuelle Blasenindex der Grossbank UBS zeigt. Schweizweit bewegt sich der Markt zwar in der Risikozone, jedoch sind der ganze Kanton und auch umliegende Gebiete nicht als Gefahrenregionen eingestuft.

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