w Der Verkauf unseres Gemeindehauses verlief sehr professionell und sehr sportlich.
 

Referenzen

«Der Verkauf unseres Gemeindehauses verlief sehr professionell und sehr sportlich.»

Heidi Grau (r.), Gemeindepräsidentin Zihlschlacht-Sitterdorf, dankt Liegenschaftsexpertin Elisabeth Tobler für die aussergewöhnliche Immobilien-Transaktion.

Das kommt selten vor: Eine Gemeinde veräussert ihr Gemeindehaus. Zihlschlacht-Sitterdorf hat es zusammen mit Fleischmann Immobilien vorgemacht, wie ein Verkauf unter besonderen Vertraulichkeitsaspekten und im Rahmen eines politischen Prozesses zu einer rundum gelungenen Sache wird.

Ein Gemeindehaus zu verkaufen ist schon fast eine Kunst: Es geht einerseits darum, die Bürger zu informieren und eine Abstimmung durchzuführen; andererseits muss der   Verkaufsprozess achtsam geführt und auf die politischen Begebenheiten abgestimmt werden.

«Kultur des Vertrauens»

Die Gemeindepräsidentin von Zihlschlacht-Sitterdorf hat diese Herausforderung gepackt und bringt es auf den Punkt: «Der überraschend schnelle und zufriedenstellende Verkaufserfolg haben wir einer Kultur des Vertrauens zu verdanken», resümiert Heidi Grau. Vertrauen war zum Beispiel ausschlaggebend, als der Gemeinderat fachlich versierte Liegenschaftsexperten zu wählen hatte, um den Verkauf zu tätigen. Dabei sei es hilfreich gewesen, verschiedene Mitbewerber zu prüfen und auf dem Markt zu beobachten, so Grau. Letztlich hätten drei Argumente eindeutig dafür gesprochen, den Zuschlag Fleischmann Immobilien zu erteilen: Erstens beeindruckte der Auftritt der Firma mit starker Präsenz im Thurgau, zweitens überzeugte das attraktive Angebot mit umfassenden Dienstleistungen, und drittens vertraute man guten Referenzen aus dem näheren Umfeld.         

Klartext und Politerfahrung

Elisabeth Tobler von Fleischmann Immobilien hat zu Beginn die Anforderungen skizziert. Heidi Grau war dankbar, dass sie Klartext gesprochen habe und den politischen Prozess aus der eigenen Erfahrung gut kannte. Die Vorgehensweise war dadurch sehr unkompliziert und das Geschäft ging rasch über die Bühne: Nachdem die Gemeindepräsidentin an einer Versammlung die vollständige Freigabe für den Verkauf von A bis Z erhalten hatte, machte sich die Gemeinde an die Planung des Umbaus des neuen Gemeindehauses in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bank und Arztpraxis. «Als klar war, in welchem Zeitraum der Bezug der neuen Büros möglich war, konnte Elisabeth Tobler auf die Suche nach einer Käuferschaft gehen. Sie hatte die informative Dokumentation schnell erstellt.» Indes: Anfänglich war Heidi Grau skeptisch. 

Guter Preis, sinnvolle Nutzung

Doch dann – nur zwei Monate später – präsentierte Tobler von anfänglich über 30 Interessenten dem Gemeinderat drei Favoriten. Heidi Grau: «Wir waren begeistert. Ich konnte es kaum glauben. Der Verkauf unseres Gemeindehauses verlief sehr professionell und sehr sportlich.» Ihr war ein Stein vom Herzen gefallen, denn sie befürchtete, dass die Gemeinde nicht so schnell einen Käufer finden könnte. Dem war aber nicht so, und Elisabeth Tobler konnte attraktive Käuferschaften präsentieren, die bereit waren, einen fairen Preis zu bezahlen – noch mehr: Die Bieter überzeugten auch damit, wie sie das alte Gemeindehaus nutzen oder umbauen wollen. Tobler hatte bei den Besichtigungen freie Hand und organisierte die Begehungen während der Arbeitszeit so, dass die Mitarbeitenden bei der Arbeit nicht gestört und keine sensiblen Daten gesehen werden konnten. Heidi Grau war sich bewusst: «Es brauchte klare Ansagen, Absprachen und auf allen Seiten Flexibilität.»

Hand in Hand und Schlag auf Schlag

Mit Erfolg: Nur knapp zwei Monate nach der Ausschreibung wurde bereits der Kaufvertrag unterzeichnet und wenige Tage danach an der Gemeindeversammlung über das erfolgreiche Verkaufsgeschäft informiert – notabene lediglich ein Jahr nach dem Grundsatzentscheid der Gemeindeversammlung, die Liegenschaft zu verkaufen. Alles lief rund – und nochmals nur drei Monate später konnte das neue Gemeindehaus bereits bezogen werden, dessen Umbau in allen Belangen zu überzeugen weiss und den Praxistest bereits bestanden hat. Das «Tüpfelchen auf dem i» dieser «Immobilien-Kiste» war der Zügeltermin ins neue Gemeindehaus und die minutiös darauf abgestimmte Eigentumsübertragung, die nur vier Tage danach erfolgte. Elisabeth Tobler freut sich mit der Gemeinde und der Käuferschaft und betont: «Dieses einzigartige Vermittlungsprojekt steht exemplarisch für viele andere, ähnliche Immobilien, die vermeintlich schlecht verkäuflich sind. Mit viel Fingerspitzengefühl, lokalen Marktkenntnissen und einem guten Netzwerk kann nämlich grosses Interesse generiert, erhebliches Umnutzungspotenzial freigesetzt und ein guter, marktkonformer Preis realisiert werden.»

zurück