w Die lokale Verwurzelung der Fleischmann-Experten war der Erfolgsfaktor für den Verkauf.
 

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«Die lokale Verwurzelung der Fleischmann-Experten war der Erfolgsfaktor für den Verkauf.»

Erika und Bernard Delcroix haben dank Fleischmann Immobilien AG eine Käuferin für ihren «Ochsen» gefunden.

Erika und Bernard Delcroix können beruhigt ins nächste Abenteuer starten. Mehr als vier Jahrzehnte haben sie das Gasthaus «Ochsen» in Wagenhausen geführt und dabei viel erlebt. Einen passenden Käufer zu finden war ihnen deshalb besonders wichtig. Dank Fleischmann Immobilien hat das reibungslos geklappt.

Der «Ochsen» in Wagenhausen war ihr Leben. 43 Jahre lang haben Erika und Bernard Delcroix das Gasthaus im Nachbardorf von Stein am Rhein geführt. Nun ist Schluss. «Die Liegenschaft ist einfach zu gross geworden für uns», sagt Erika Delcroix, die wie ihr Mann das Rentenalter schon seit längerem überschritten hat. Man merkt, dass ihnen der Abschied nicht ganz leicht fällt, obwohl sie schon länger mit dem Gedanken gespielt haben. Noch schwerer falle er aber ihrem fünfjährigen Enkelsohn, wie Bernard Delcroix erzählt: «Als er vom Verkauf erfahren hat, hat er uns sofort zur Rede gestellt.»

Gemeinderäte, Banker und Touristen

Nicht nur im Leben von Delcroix‘ war der «Ochsen» zentral. Der markante Riegelbau an der Hauptstrasse ist quasi das Wahrzeichen der 1600-Seelen-Gemeinde Wagenhausen. Kurz vor 1700 erbaut, diente er schon damals als Gaststätte und zwischenzeitlich als Relaisstation der Pferdepost. 1923 kaufte Erika Delcroix‘ Grossvater das Anwesen und nutzte es als Restaurant und Bauernhof. Erika und Bernard Delcroix übernahmen das Gasthaus 50 Jahre später in dritter Generation. «Damals ist praktisch das ganze Gemeindeleben im Ochsen abgelaufen», erzählen sie nicht ohne Stolz. Der Gemeinderat habe im Sääli seine Sitzungen abgehalten, Banker hätten in der Gaststube ihre Geschäfte abgeschlossen, und viele Touristen seien auf dem Weg nach Stein am Rhein im «Ochsen» eingekehrt. Eine Zeitlang haben Delcroix‘ im oberen Stock gar eine Disco geführt. Später machten sie sich mit der Fondue-Stube einen Namen.

Trotz des Alters gut in Schuss

«Kann man mit einem so alten Haus überhaupt auf den Markt?» Mit dieser Frage tauchten Delcroix‘ 2015 an der Steckborner Frühlingsmesse am Stand der Firma Fleischmann Immobilien auf. Liegenschaftsexpertin Monika Weber, die die beiden schon vorher kannte, war zuversichtlich. Der passionierte Heimwerker Bernard Delcroix hatte das riesige Haus mit den 20 bewohnbaren Zimmern gut in Schuss gehalten. Die zentrale Lage mit Blick zur Burg Hohenklingen, der grosszügige Umschwung und der ausbaubare Dachstock bargen zusätzliches Potenzial. «Es war definitiv kein 08/15-Objekt und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten lockten ganz unterschiedliche Interessenten an», sagt Monika Weber. Bereits bei einer der ersten Interessentinnen stimmte die Chemie. Sie wird das ehemalige Gasthaus zum generationendurchmischten Mehrfamilienhaus umfunktionieren. «Hinter dieser Idee konnten nicht nur wir, sondern auch die Gemeinde stehen», erklärt Erika Delcroix.

Lokale Verwurzelung war wichtig

Am Ende sind Erika und Bernard Delcroix fast ein bisschen überrascht gewesen, wie reibungslos der Verkaufsprozess des «Ochsen» ablief. Die Bekanntschaft mit Monika Weber habe sicherlich geholfen. «Wir vertrauten ihr voll und ganz und konnten jederzeit unsere eigenen Vorstellungen einbringen», sagt Erika Delcroix. Monika Weber betont, dass ihr der Verkauf auch persönlich wichtig gewesen sei, weil sie den «Ochsen» gut kenne. «Dieses Beispiel zeigt doch, wie wertvoll die lokale Verwurzelung von Immobilienmaklern ist», schwärmt Bernard Delcroix.

«Brauchen etwas zum Werken»

Delcroix‘ wären übrigens nicht Delcroix‘, wenn sie sich jetzt in eine Eigentums- oder Seniorenwohnung zurückziehen würden. Die beiden bauen im nahegelegenen Etzwilen ein Haus. «Wir fühlen uns nicht zu alt zum Bauen», sagt Erika Delcroix selbstbewusst. Und ihr Mann fügt an, dass sie beide eben «etwas zum Werken brauchen». Auch Enkelsohn Yanis habe sich mittlerweile mit der Situation abgefunden. «Seit wir mit ihm den Spatenstich gemacht haben, freut er sich riesig auf das neue Haus.»

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